Unsere Geschichte

Das Jahr 1900

Das heutige Corps wurde am 1. Dezember 1900 als Akademisch Wissenschaftlicher Verein (AWV) gestiftet und war damit noch eine lose Vereinigung von Studenten der Landwirtschaft, die den Austausch miteinander suchten. Nach der Übersiedlung des Corps Agronomia nach München (1903) war der AWV die einzige Anlaufstelle für Studenten der landwirtschaftlichen Fächer in Freising. 1904 wandelte er sich unter der Bezeichnung Akademisch-Landwirtschaftlicher Verein Weihenstephan (ALV) in eine Studentenverbindung um und nahm die heute noch verwendeten Farben, Zirkel, Wahlspruch und Wappen an. 1908 wurde erstmals öffentlich Couleur getragen und sich als Verbindung gemeinsam präsentiert.

Das heutige Corps wurde am 1. Dezember 1900 als Akademisch Wissenschaftlicher Verein (AWV) gestiftet und war damit noch eine lose Vereinigung von Studenten der Landwirtschaft, die den Austausch miteinander suchten. Nach der Übersiedlung des Corps Agronomia nach München (1903) war der AWV die einzige Anlaufstelle für Studenten der landwirtschaftlichen Fächer in Freising. 1904 wandelte er sich unter der Bezeichnung Akademisch-Landwirtschaftlicher Verein Weihenstephan (ALV) in eine Studentenverbindung um und nahm die heute noch verwendeten Farben, Zirkel, Wahlspruch und Wappen an. 1908 wurde erstmals öffentlich Couleur getragen und sich als Verbindung gemeinsam präsentiert.

Die Erhebung zur Hoschule

Als es um die Erhebung der Akademie Weihenstephan zur Hochschule ging, wurde Donaria im selben Jahr durch das Kultusministerium zur Sprecherin aller örtlichen Landwirtschaftsstudenten ernannt. Damals konnte mit einer 2/3 Mehrheit am 7. Juli 1908 eine maßgebliche Entscheidung gefällt werden. Von nun an hatte Donaria im halbjährlichen Turnus über Vorgänge, wissenschaftliche Erfolge der Akademie und dem Voranschreiten der Verhandlungen zu berichten. Heute finden sich diese in den Conventsbüchern wieder. Einer der damaligen Gründungsphilister, Friedrich Endreß, hatte bedeutenden Einfluss zur Ernennung zur Hochschule.

Als es um die Erhebung der Akademie Weihenstephan zur Hochschule ging, wurde Donaria im selben Jahr durch das Kultusministerium zur Sprecherin aller örtlichen Landwirtschaftsstudenten ernannt. Damals konnte mit einer 2/3 Mehrheit am 7. Juli 1908 eine maßgebliche Entscheidung gefällt werden. Von nun an hatte Donaria im halbjährlichen Turnus über Vorgänge, wissenschaftliche Erfolge der Akademie und dem Voranschreiten der Verhandlungen zu berichten. Heute finden sich diese in den Conventsbüchern wieder. Einer der damaligen Gründungsphilister, Friedrich Endreß, hatte bedeutenden Einfluss zur Ernennung zur Hochschule.

Der Erste Weltkrieg

Im Ersten Weltkrieg blieben 40 der 131 Kriegsteilnehmer des Corps auf dem Feld oder sind verschollen. Der gesamte Aktivenbetrieb ruhte im Jahre 1916. 1920 erfolgte, zeitgleich mit der Erhebung Weihenstephans zur Hochschule, die Umwandlung zum Corps. Aus den Conventsbüchern der Zeit lässt sich eine Rennoncierung beim Rudolstädter Senioren-Convent entnehmen. In diesem Jahrzehnt gab es neben Donaria in Freising die schlagenden Verbindungen Corps Agraria und ab 1922 das Corps Germania, sowie der Akademische Brauerbund Bavaria (heutige Landsmannschaft Bavaria) und die Verbindung Landfrankonia. 1922 trat Donaria dem Naumburger Deputierten Convent (NDC) bei. Später wurde dieser in den Naumburger Senioren-Convent umbenannt. Dieser sollte der einzige Dachverband bleiben, bei dem das Corps Mitglied war.

Im Ersten Weltkrieg blieben 40 der 131 Kriegsteilnehmer des Corps auf dem Feld oder sind verschollen. Der gesamte Aktivenbetrieb ruhte im Jahre 1916. 1920 erfolgte, zeitgleich mit der Erhebung Weihenstephans zur Hochschule, die Umwandlung zum Corps. Aus den Conventsbüchern der Zeit lässt sich eine Rennoncierung beim Rudolstädter Senioren-Convent entnehmen. In diesem Jahrzehnt gab es neben Donaria in Freising die schlagenden Verbindungen Corps Agraria und ab 1922 das Corps Germania, sowie der Akademische Brauerbund Bavaria (heutige Landsmannschaft Bavaria) und die Verbindung Landfrankonia. 1922 trat Donaria dem Naumburger Deputierten Convent (NDC) bei. Später wurde dieser in den Naumburger Senioren-Convent umbenannt. Dieser sollte der einzige Dachverband bleiben, bei dem das Corps Mitglied war.

Weimarer Republik

1930 gab das Corps das Fakultätsprinzip auf. Eintrittswillige wurden nun also nicht mehr nur unter den Landwirtschaftsstudenten geworben, sondern konnten unabhängig von ihrem Studienfach Mitglied werden. Im Jahr 1934 suspendierte das Corps aufgrund der politischen Lage. Wie auch bei vielen anderen Corps in Deutschland, waren die Prinzipien eines Corps nicht mit der nationalsozialistischen Ideologie vereinbar, 1937 folgte auch der Verband Alter Herren. Ein Betrieb wurde aber weiterhin heimlich weitergeführt. 34 Donaren mussten im Zweiten Weltkrieg ihr Leben lassen.

1930 gab das Corps das Fakultätsprinzip auf. Eintrittswillige wurden nun also nicht mehr nur unter den Landwirtschaftsstudenten geworben, sondern konnten unabhängig von ihrem Studienfach Mitglied werden. Im Jahr 1934 suspendierte das Corps aufgrund der politischen Lage. Wie auch bei vielen anderen Corps in Deutschland, waren die Prinzipien eines Corps nicht mit der nationalsozialistischen Ideologie vereinbar, 1937 folgte auch der Verband Alter Herren. Ein Betrieb wurde aber weiterhin heimlich weitergeführt. 34 Donaren mussten im Zweiten Weltkrieg ihr Leben lassen.

Nach den schweren Zeitenstürmen

1947 zuerst als Club Donaria wiedergegründet, wurde 1951 das Corps Donaria rekonstituiert und die Studentenverbindung somit wieder pflichtschlagend. Bis heute muss jeder Donare mindestens drei Mensuren gefochten haben. Mit der Renoncierung beim Münchner-Senioren-Convent 1953 und der Aufnahme 1955 wurde Donaria das einzige verbandsfreie Corps in einem SC, dementsprechend werden auch dem Corps viele Sonderrechte eingeräumt.

1947 zuerst als Club Donaria wiedergegründet, wurde 1951 das Corps Donaria rekonstituiert und die Studentenverbindung somit wieder pflichtschlagend. Bis heute muss jeder Donare mindestens drei Mensuren gefochten haben. Mit der Renoncierung beim Münchner-Senioren-Convent 1953 und der Aufnahme 1955 wurde Donaria das einzige verbandsfreie Corps in einem SC, dementsprechend werden auch dem Corps viele Sonderrechte eingeräumt.

Und heute?

Im Jahr 2025 durften wir unser 125. Stiftungsfest feiern. Auch heute noch stehen unsere Mitglieder für die Prinzipien unseres Corps ein und bilden eine generationenübergreifende Gemeinschaft. Unsere Aktiven studieren vorwiegend am Campus Weihenstephan an der TU München und an der Hochschule Weihenstephan Triesdorf in verschiedenen Studiengängen. Du hast Lust dich dieser langen Tradition anzuschließen, mitzugestalten und mitzubestimmen? Komm doch gerne mal vorbei und mach dir ein eigenes Bild.

Im Jahr 2025 durften wir unser 125. Stiftungsfest feiern. Auch heute noch stehen unsere Mitglieder für die Prinzipien unseres Corps ein und bilden eine generationenübergreifende Gemeinschaft. Unsere Aktiven studieren vorwiegend am Campus Weihenstephan an der TU München und an der Hochschule Weihenstephan Triesdorf in verschiedenen Studiengängen. Du hast Lust dich dieser langen Tradition anzuschließen, mitzugestalten und mitzubestimmen? Komm doch gerne mal vorbei und mach dir ein eigenes Bild.